Archiv des Autors: enkidu

Neubau der Grundschule Karower Chaussee

Kunstwettbewerb | Neubau der Grundschule Karower Chaussee

Grundschule Karower Chaussee, Karower Chaussee 97, 13127 Berlin
Nichtoffener Wettbewerb mit 12 eingeladenen Teilnehmer:innen | Kunst am Bau

Zur Ausführung empfohlen: Entwurf „AUGENHÖHE“ der Künstlergruppe „inges idee“

Realisierung: 2022/2023

Teilnehmende Künstler:innen: Antje Blumenstein, Barbara Breitenfellner, Christian Henkel,
inges idee (Hans Hemmert, Axel Lieber, Thomas A. Schmidt, Georg Zey), Maarten Janssen, Florian Japp, Shila Khatami, Simone Lanzenstiel, Martin Pfahler, Mariel Poppe, TRAK Wendisch

In seiner Sitzung am 15. September 2022 hat das Preisgericht des nichtoffenen Kunstwettbewerbs für den Neubau der Grundschule Karower Chaussee in der Karower Chaussee 97 in Berlin-Pankow unter Vorsitz der Berliner Künstlerin Antje Schiffers aus elf eingereichten künstlerischen Entwürfen zwei 1. Preise und eine Anerkennung ausgewählt.

AUGENHÖHE von inges idee
Entwurf „AUGENHÖHE“ von „inges idee“ (Hans Hemmert, Axel Lieber, Thomas A. Schmidt, Georg Zey), erster 1. Preis und Realisierungsempfehlung

Der Entwurf „AUGENHÖHE“ der Berliner Künstlergruppe „inges idee“ erhielt den ersten 1. Preis und wurde zur Realisierung empfohlen.

Die comic-hafte, reduzierte und überdimensionale Skulptur eines orangefarbenen Hasen auf der Grünfläche neben der Freitreppe nimmt Kontakt mit einem kopfüber an der Decke des Foyers installierten, kleineren „Artgenossen“ auf und eröffnen eine „absurd humorvolle Erzählung“.
Als überzeugend wertete das Preisgericht, dass die Elemente in einen Dialog mit den nutzenden Kindern treten und mit deren Erfahrungswelt korrespondieren. Die Assoziationen reichen vom Versteckspiel über Comic, Figuren aus der medialen Bilderwelt der Schüler:innen bis hin zum „V“ für Victory.
Die beiden Skulpturen sind so positioniert, dass sie durch eine Blickachse miteinander verbunden sind. Die Hasenfigur im Innenbereich unterstreicht durch ihre Kopfüberposition die humorvolle Prägung der Arbeit.
Das Preisgericht würdigt die Klarheit der abstrahierten Form, die mit der umgebenden Architektur korrespondiert, durch die hochwertige Materialität des Beitrags und die signifikante Farbgebung.

Vier farbige Metallskulpturen von Christian Henkel
Entwurf „Vier farbige Metallskulpturen“ von Christian Henkel, zweiter 1. Preis

Mit dem zweiten 1. Preis wurde die Arbeit „Vier farbige Metallskulpturen“ des Berliner Künstlers Christian Henkel ausgezeichnet, welche vier farbige, großformatige Stahlelemente an verschiedenen Orten des Eingangsbereiches platziert.
Die Skulpturengruppe belebt und strukturiert den architektonischen Raum.
Das Preisgericht hebt das identitätsstiftende Potential des Entwurfs hervor, seine selbstbewusste Präsenz und Farbigkeit. Die lockere Anordnung der Skulpturen, welche an ausgeschnittene Zufallsformen erinnert, bietet Durchblicke und eine räumliche Bezugnahme. Die einzelnen Elemente erlauben offene Assoziationen zwischen Abstraktion und Figuration. Sie besitzen bildhauerische Qualität, die nicht abbildet, aber im Schulkontext Fragen aufwirft und frei interpretierbar bleibt. Die leicht humorvolle und ironische Wirkung wird als positiv empfunden.

Miteinander, Zueinander, Ineinander, Übereinander von Shila Khatami
Entwurf „Miteinander, Zueinander, Ineinander, Übereinander“ von Shila Khatami (Mitarbeit: Regine Müller-Waldeck, Bildhauerin und Max Wetzig, Architekt), Anerkennungspreis
 

Die Anerkennung ging an Shila Khatami für ihren Entwurf „Miteinander, Zueinander, Ineinander und Übereinander“, bei dem eine aus farbigen Windrädern bestehende Skulptur im Eingangsbereich mit einer abstrahierten, großformatigen Wandarbeit im Foyer korrespondiert.
Das Windspiel aus vier Rotoren liefert den Betrachter:innen ein sich je nach Windrichtung veränderndes Erscheinungsbild und dominiert den Vorplatz des Schulstandortes in einer identitätsstiftenden Wirkung. Weiterhin zitiert das Windspiel das Farbkonzept der Schmuckelemente der Fassade. Die Arbeit inspiriert zum Nachdenken über die Nutzung von nachhaltiger Energie und macht sie anschaulich.

Der nichtoffene einphasige Kunstwettbewerb wurde im Mai 2022 von der Abteilung Schule, Sport, Weiterbildung und Kultur des Bezirksamtes Pankow von Berlin, vertreten durch die Galerie Pankow / Kunst im öffentlichen Raum ausgelobt. Anlass war der Neubau der Grundschule Karower Chaussee in Berlin-Pankow im Rahmen einer 10-jährigen Schulbauoffensive der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen zur Schaffung dringend benötigter Schulplätze.

Aufgabe des Kunstwettbewerbs war es, eigenständige Entwürfe für eine künstlerische Gestaltung zu entwickeln, welche im Haupteingangsbereich der Schule signifikante Zeichen setzen, die Foyer und Vorplatz zueinander in Verbindung setzen und für die Nutzer*innen ein Identifikationsmoment herstellen.
Die Auseinandersetzung mit der Idee des „Compartment“, die das pädagogische Konzept und die bauliche Struktur der Schule wesentlich prägt, und die damit verbundenen Korrespondenzen und Transparenzen sollen unter dem Thema „Durchblicken“ in die künstlerische Gestaltung einfließen.

Die Wettbewerbsentwürfe werden ab dem 07.10.2022 auf der Plattform www.wettbewerbe-aktuell.de öffentlich ausgestellt.
https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ausschreibung/kunst-am-bau-wettbewerb-ne-248276

Die Realisierung der Kunst ist für 2023 geplant, hierfür stehen bis zu 185.000 Euro zur Verfügung.

Auswahlverfahren Kunst am Bau | Sanierung der Hasengrund Schule

Auswahlverfahren Kunst am Bau | Sanierung der Hasengrund Schule

Auswahlverfahren mit 3 eingeladenen Künstler*innen
Charlottenstraße 19 – 22, 13156 Berlin

Teilnehmende Künstler*innen:
Heike Hamann, Sidsel Laadegard, Petra Maria Kessler Undi
Zur Ausführung empfohlen:
Entwurf von Petra Maria Kessler Undi
Realisierung: 2022

Entwurf von Petra Maria Kessler Undi
Entwurf „Hereinspaziert – Wir vom Hasengrund“ von Petra Maria Kessler Undi

Im Zusammenhang mit der Sanierung der Hasengrund Schule in der Charlottenstraße 19 – 22 in 13156 Berlin wurde vom Bezirksamt Pankow ein Auswahlverfahren für Kunst am Bau durchgeführt. Als Bearbeitungsbereich für die Künstler*innen wurde der zur Charlottenstraße weisende, linksseitig am Baukörper gelegene Haupteingangsbereich ausgewiesen. Er schließt das Tor und die Fassade giebelseitig ein. Diese wichtige Eingangssituation ist der erste Blickfang für Nutzer*innen und Gäste beim Betreten von Schulhof und -gebäude. Die Akzentuierung des Eingangsbereichs bietet die Möglichkeit für eine markante, stadträumliche Kennzeichnung der Schule.

Ziel war es, eigenständige Entwürfe für eine künstlerische Gestaltung im ausgewiesenen Bearbeitungsbereich zu entwickeln, welche für Nutzer*innen und Öffentlichkeit gleichermaßen (ein) sichtbare/s Zeichen entwickelt, um den Standort mit Hinweis auf Zweck und Nutzung des Gebäudes wirksam und nachhaltig zu markieren. Die künstlerische Gestaltung soll die Nutzer*innen und Gäste der Schule willkommen heißen und ein Identifikationsmoment herstellen. Das Thema der Kunst am Bau-Maßnahme ist „Hereinspaziert!“.

Die Grundschule (Klassen 1 – 6) arbeitet im Ganztagsbetrieb und hat eine vielfältige Ausrichtung (Musik, Kunst, Sport, Sprache, Naturwissenschaften). Ein Fokus liegt dabei auf Demokratieerziehung, wobei unter anderem die Beteiligung an der Gestaltung der Schule durch die Schüler*innen ein wichtiges Anliegen darstellt. Eine Einbeziehung der Schüler*innen in die Lösung der Aufgabenstellung war ebenso möglich wie partizipative Ansätze.

Das Verfahren wurde als anonymes Auswahlverfahren mit drei eingeladenen Künstler*innen durchgeführt. Die Auswahlkommission hat am 17. März 2022 unter dem Vorsitz von Barbara Trautmann (Künstlerin, Berlin) den Entwurf „Hereinspaziert – Wir vom Hasengrund“ von Petra Maria Kessler Undi zur Realisierung empfohlen.

Der Entwurf sieht eine Fassadengestaltung mit großformatigen figürlichen Darstellungen in Stancil-Technik vor. Die Arbeit mit dem Titel “Hereinspaziert – Wir vom Hasengrund“ setzt das Thema des Kunst am Bau Verfahrens „Hereinspaziert“ auf vielfältige Weise um. Er überzeugt dadurch, dass er die gesamte Giebelfassade bespielt und sich in die Architektur einfügt. Die farbigen Schatten der Darstellungen von Kindern im Grundschulalter und Hasen wirken räumlich und erzeugen Dynamik.

Die figürlichen Darstellungen sind von vielen Perspektiven lesbar und befinden sich im Sockelbereich auf Augenhöhe mit den Nutzer*innen. Dadurch wird die Schüler*innenschaft zum Eingang der Schule und durch den Eingangsbereich hindurch geleitet.

Die Realisierung der Kunst ist bis Ende 2022 geplant, hierfür stehen bis zu 19.500,00 € zur Verfügung.

Eingereichte Entwürfe

Auswahlverfahren Kunst am Bau | Rosa-Luxemburg-Gymnasium, Neubau einer Sporthalle

Auswahlverfahren Kunst am Bau | Rosa-Luxemburg-Gymnasium, Neubau einer Sporthalle

Auswahlverfahren mit 3 eingeladenen Künstler:innen
Kissingenstraße 21A / Retzbacher Weg, 13189 Berlin

Teilnehmende Künstler:innen:
Laure Cartugier, Christoph Mertens, Ulrike Mohr
Zur Ausführung empfohlen:
Entwurf von Christoph Mertens
Realisierung: 2022

Entwurf von Christoph Mertens
Entwurf „Spielfeld“ von Christoph Mertens

Im Zusammenhang mit dem Neubau der Sporthalle für das Rosa-Luxemburg-Gymnasium in der Kissingenstraße 21A / Retzbacher Weg in 13189 Berlin wurde vom Bezirksamt Pankow ein Auswahlverfahren für Kunst am Bau durchgeführt. Als Bearbeitungsbereich für die Künstler:innen wurde der Eingangs- und Aufenthaltsbereich zwischen Kissingenstraße und der Sporthalle ausgewiesen.

Ziel dieses Auswahlverfahrens war es, eigenständige Entwürfe für eine künstlerische Gestaltung zu entwickeln, die durch ein weithin wirkendes künstlerisches Zeichen die Verbindung zwischen stadträumlicher Umgebung und Sporthalle herstellt und die Außenanlage belebt. Das sportliche Spiel bildet ein Grundmuster kollektiver Aktivität und gemeinsamen Erlebens, welche physische Fitness und soziale Kompetenzen fördern. Dieser Anspruch formuliert sich gleichsam im Thema des „Zusammenspiels“, das durch die Kunst aufgegriffen und thematisiert werden soll.

Das Verfahren wurde als anonymes Auswahlverfahren mit drei eingeladenen Künstler:innen durchgeführt. Die Auswahlkommission hat am 16. März 2022 unter Vorsitz von Dörte Meyer (Künstlerin, Berlin) einstimmig den Entwurf „Spielfeld“ von Christoph Mertens zur Realisierung empfohlen.

Der Entwurf sieht die Aufstellung einer großformatigen, geometrisch-abstrakten Stahlskulptur auf dem Rasenstück am Hauptweg zwischen Sitzplätzen und Sporthalleneingang vor. Die Konstruktion übersetzt das farbige Liniengeflecht des Sporthallenbodens ins Dreidimensionale. „Ausgangssituation ist ein roter Kubus, der von zwei Formen umschlossen wird, welche wiederum von einer weiteren Form umschlossen werden. Jede einzelne Form hat eine andere Farbe. Gemeinsam bilden sie ein skulptural zeichnerisches Bild von Verdichtungen, Überschneidungen und Verschachtelungen“, die sich mit der Bewegung der Betrachtenden stetig verändern. Die Farbigkeit und reduzierte Gestaltung korrespondieren mit der denkmalgeschützten Architektur der Umgebung und dem Neubau der Sporthalle. Auch aus der Entfernung besitzt die Skulptur eine gute Sichtbarkeit und Präsenz. Die Benutzbarkeit der Skulptur wird als weiterer positiver Aspekt hervorgehoben, welcher der Aufenthaltsqualität dient. „Spielfeld“ schaffe, so die Auswahlkommission, vielfältige, interessante Bezüge zu Sport und Schule sowie zum spielerischen Umgang mit Chaos und Ordnung oder mit (Spiel-)Regeln.

Die Realisierung der Kunst ist bis Ende 2022 geplant, hierfür stehen bis zu 38.000,00 € zur Verfügung.

Alexandra Leykauf “All together now”

Alexandra Leykauf “All together now”

http://www.alltogethernow.online

“All together now” bringt Tierskulpturen des Berliner Stadtraums in einem 7-minütigen Video zusammen. Nachts, nur mit der Taschenlampe beleuchtet, scheinen die Tiere lebendig zu werden und ihre Standorte zu verlassen, um sich zu treffen und Beziehungen zueinander aufzunehmen. 

Video Still © Alexandra Leykauf

“All together now“ ist eine nächtliche Versammlung, die sich der Gestaltung von Parkanlagen und Plätzen entzieht, ein Ausbruch aus fremdbestimmter Funktion als Dekorationsobjekt, Herrschaftssymbol und Allegorie, aber auch ein kleines Archiv, das Angaben zu Bildhauern und Standplätze der Skulpturen im Stadtraum zugänglich macht.

Video Still © Alexandra Leykauf

Das Projekt wurde gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Gespräch »Vom Denkmal zum Denkort«

Gespräch »Vom Denkmal zum Denkort«

Künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum am Beispiel von Betina Kuntzschs Arbeit »VOM SOCKEL DENKEN«

Abbildung: Ernst-Thälmann-Denkmal mit künstlerischer Kommentierung durch Betina Kuntzsch © Galerie Pankow

Dienstag, den 23. November 2021, 19:00 Uhr

Es gilt für die Eröffnung und die Veranstaltungen die 2G-Regel. Weitere Informationen hierzu siehe unten.

Im Juni 2019 lobte das Bezirksamt Pankow einen deutschlandweit offenen, zweiphasigen Kunstwettbewerb aus, an dem sich 110 Künstler:innen beteiligten. Thema des Wettbewerbs war die kritische Auseinandersetzung mit Geschichte und Gegenwart des Ernst-Thälmann-Denkmals. Die künstlerische Kommentierung soll dazu dienen, Fragen aufzuwerfen, zu irritieren und zur Diskussion anzuregen. Gewünscht waren innovative künstlerische Konzepte, die zu einer Belebung des Ortes beitragen sowie das Denkmal und den Platzraum innerhalb des städtischen Kontextes erlebbar machen. Das Preisgericht hat den Entwurf »VOM SOCKEL DENKEN« der Künstlerin Betina Kuntzsch zur Realisierung empfohlen.

Am Donnerstag, dem 18. November 2021, wurde das Projekt auf dem Denkmalplatz der Öffentlichkeit übergeben. In diesem Zusammenhang lädt die Galerie Pankow zu einer Gesprächsrunde ein, bei der sich Stefanie Endlich (Autorin und Kuratorin), Betina Kuntzsch (Künstlerin) und Karla Sachse (Künstlerin) über die Möglichkeiten künstlerischer Kommentierung von Denkmälern, komplexen Erzählens historischer und aktueller Zusammenhänge sowie über die Genese und Hintergründe des Beitrags „VOM SOCKEL DENKEN“ im Zusammenhang mit dem Kunstwettbewerb „Künstlerische Kommentierung des Ernst-Thälmann-Denkmals“ austauschen. Moderation: Annette Tietz (Leiterin der Galerie Pankow, Kunst im öffentlichen Raum)


Für die Umsetzung der künstlerischen Kommentierung standen 180.000 Euro zur Verfügung. Das Vorhaben wird durch die Bundesrepublik Deutschland, das Land Berlin im Rahmen des Programms „Stadtumbau“ gefördert.

Bitte beachten Sie die 2G-Regel (Stand 9.11.2021).

Die 2G-Regel (Geimpften und Genesenen) sieht vor: Die vorzulegenden Impf- und Genesenennachweise müssen digital verifizierbar sein – etwa über die Corona Warn App des Bundes oder die CovPass-App des Robert Koch-Instituts oder als ausgedruckter QR-Code. Das Vorliegen der Impf- oder Genesenennachweise der Gäste und Kunden muss mit der Anwesenheitsdokumentation erfasst werden.

Die Maskenpflicht und die Pflicht zur Einhaltung des Mindestabstandes entfallen. Kinder unter 12 Jahren dürfen an 2G-Veranstaltungen teilnehmen und 2G-Einrichtungen betreten und nutzen, wenn sie negativ getestet sind. Selbiges gilt für Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus impfen lassen können und dies mittels Attest oder Mutterpass nachweisen können. Diese Personen müssen allerdings einen negativen PCR-Test vorlegen.

Übergabe „Künstlerische Kommentierung des Ernst-Thälmann-Denkmals“

Donnerstag, den 18. November 2021, 14:00 Uhr

Bitte beachten Sie für die Veranstaltung im Außenraum die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske und die Einhaltung des Mindestabstandes.

Kunstwettbewerb „Künstlerische Kommentierung des Ernst-Thälmann-Denkmals“
Übergabe an die Öffentlichkeit

Betina Kuntzsch „VOM SOCKEL DENKEN“

Betina Kuntzsch, Filmstill
Abbildung: Betina Kuntzsch, Filmstill aus „Kopf Faust Fahne – Perspektiven auf das Thälmanndenkmal“, 10 Kurzfilme, 2021, Gesamtlänge 49 min, © Betina Kuntzsch

Das Bezirksamt Pankow hat 2019 einen deutschlandweit offenen, zweiphasigen Kunstwettbewerb zur künstlerischen Kommentierung des Ernst-Thälmann-Denkmals in Prenzlauer Berg ausgelobt. Thema des Wettbewerbs war die kritische Auseinandersetzung mit Geschichte und Gegenwart des Ernst-Thälmann-Denkmals. Am Wettbewerbsverfahren haben sich 110 Künstler:innen beteiligt. Das Preisgericht hat 2020 den Entwurf „VOM SOCKEL DENKEN“ der Künstlerin Betina Kuntzsch mit einem 2. Preis ausgezeichnet und zur Realisierung empfohlen.

Auf dem Denkmalplatz hat die Künstlerin fünf vielfach nutzbare, farbige Betonelemente, die den Denkmalssockel maßstabgerecht verkleinern platziert. Über die Beschriftung der Sockel mit assoziativen Titeln werden inhaltliche Bezüge zum Denkmal hergestellt und so ein Interesse geweckt, sich mit dem Ort intensiver auseinanderzusetzen. Bestandteil der Arbeit sind zehn Kurzfilme, in denen die Künstlerin Archivmaterial mit eigenen Fotos, Filmaufnahmen und animierten Zeichnungen kombiniert. Die Filme eröffnen Assoziationsräume, die den verschiedenen historischen Betrachtungsweisen Referenz erweisen und zugleich einen Gegenwartsbezug herstellen. Sie werden der Öffentlichkeit über QR-Codes vor Ort und über eine Webpräsenz (www.vomsockeldenken.de) zugänglich gemacht.


Die Realisierung des Beitrags „VOM SOCKEL DENKEN“ ist abgeschlossen und wird am

Donnerstag, 18. November 2021, um 14 Uhr auf dem Denkmalplatz, Greifswalder Straße 52, 10405 Berlin, an die Öffentlichkeit übergeben.

Es sprechen Wenke Christoph (Staatssekretärin für Wohnen, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen) und Dominique Krössin (Bezirksamt Pankow, Stadträtin für Schule, Sport, Weiterbildung und Kultur). Musikalischer Prolog: Janni Struzyk (Tuba), Ulrike Arzet (Trompete) und Rob Gutowski (Posaune).

Um 15:30 Uhr werden in der WABE, Danziger Straße 101, 10405 Berlin die zehn Kurzfilme „Kopf Faust Fahne – Perspektiven auf das Thälmanndenkmal“ präsentiert. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Gespräch mit der Künstlerin und ihrem Team.

Begleitveranstaltung;

„VOM DENKMAL ZUM DENKORT. Künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum am Beispiel von Betina Kuntzschs Arbeit ‚VOM SOCKEL DENKEN‘“ – Gespräch am Dienstag, 23.11.2021 um 19 Uhr in der Galerie Pankow (Breite Straße 8, 13187 Berlin), mit Stefanie Endlich (Autorin und Kuratorin), Betina Kuntzsch (Künstlerin) und Karla Sachse (Künstlerin), Moderation: Annette Tietz (Leiterin der Galerie Pankow, Kunst im öffentlichen Raum).

Es gelten die Hygienevorschriften für Kulturveranstaltungen.
Für den Aufenthalt im Innenraum gilt für beide Veranstaltungen die 2G-Regel.


Alle Wettbewerbsbeiträge beider Phasen mit den Modellen sowie Film- und Hörstücken sind aktuell online präsent auf:

https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/ausstellung-ernst-thalmann-denkmal-150541
https://www.berlin.de/kunst-und-kultur-pankow/kunst-im-oeffentl-raum/wettbewerbe/artikel.823853.php

www.vomsockeldenken.de

Für die Umsetzung der künstlerischen Kommentierung standen 180.000 Euro zur Verfügung.
Das Vorhaben wird durch die Bundesrepublik Deutschland, das Land Berlin im Rahmen des Programms „Stadtumbau“ gefördert.

logoleiste

Grundinstandsetzung und Ausbau der Grundschule am Weißen See

Kunstwettbewerb – Grundschule am Weißen See in Berlin-Weißensee

Grundschule am Weißen See
Amalienstraße 6, 13086 Berlin (Berlin-Weißensee)
Grundinstandsetzung und Ausbau
Einladungswettbewerb Kunst am Bau

Zur Ausführung empfohlen: Entwurf „Wo liegt eigentlich Panama?“ von Barbara Trautmann

Entwurf „Wo liegt eigentlich Panama“ von Barbara Trautmann
Entwurf „Wo liegt eigentlich Panama?“ von Barbara Trautmann

Realisierung: 2021/22

Teilnehmende Künstler*innen: Bernhard Draz, Roland Fuhrmann, Stef Heidhues, Walter und Olf Kreisel, Tilo Schulz, Lucy Teasdale, Barbara Trautmann

Mit ihrem Entwurf „Wo liegt eigentlich Panama?“ konnte die Berliner Künstlerin Barbara Trautmann den nichtoffenen Kunstwettbewerb für die Grundschule am Weißen See in Berlin-Weißensee für sich entscheiden.

In seiner Sitzung am 22. September 2021, die aufgrund des aktuell geltenden Hygienerahmenkonzeptes der Senatsverwaltung für Kultur und Europa in digitaler Form stattfand, hat das Preisgericht unter Vorsitz des Künstlers Albert Weis aus sieben eingereichten künstlerischen Entwürfen jenen von Barbara Trautmann zur Realisierung empfohlen.

Die Arbeit ist für den Haupteingang zum Schulhof in der Amalienstraße, speziell für einen Mauerwerksockel, der einst einen Granitblock mit Relief trug, vorgesehen. Die Skulptur „Wo liegt eigentlich Panama?“ besteht aus einem großen, mit Kreide beschreib- und bemalbaren sowie drehbaren Globus, der ein Identifikationsmoment herstellt und zugleich Assoziationen zu Themen wie Weltoffenheit, Verantwortung oder Klimaschutz erzeugt.

Der Entwurf schafft, so die Beurteilung des Preisgerichts, eine kreative Neuinterpretation der bauzeitlichen Skulptur am Eingang der Schule. Die Form des Globus ist eine klare geometrische Figur, die in einen Dialog mit der neusachlichen architektonischen Sprache des Gebäudeensembles tritt und zugleich ein eigenständiges Zeichen und sichtbares Signal bildet. Der dunkelgrüne Farbton kontrastiert mit dem Rot des Mauerwerks. Das Kunstwerk lädt die Schüler:innen dazu ein, Welt neu zu denken und zu gestalten. Durch die Beweglichkeit des Globus und die Möglichkeit, ihn zu bemalen, wird sein spielerischer Aspekt akzentuiert.

Der nichtoffene einphasige Kunstwettbewerb für acht eingeladene Künstlerinnen, Künstler, Künstlerinnen- und Künstlergruppen wurde im Juli 2021 von der Abteilung Kultur, Finanzen und Personal des Bezirksamtes Pankow von Berlin, vertreten durch die Galerie Pankow / Kunst im öffentlichen Raum ausgelobt. Hintergrund war die Grundinstandsetzung des Schulgebäudes im Zusammenhang mit einer Umnutzung und dem Umbau im Bestand sowie die Neuordnung der Freiflächen. Das Gebäudeensemble und die Außenanlagen aus den 1930er-Jahren stehen unter Denkmalschutz.

Aufgabe war es, im Eingangsbereich des Schulgrundstücks ein markantes künstlerisches „ZeitZeichen“ zu setzen, das zur Identifikation der Schüler:innen sowie der Lehrenden mit der Schule und ihren Lehrinhalten beiträgt, in den angrenzenden Stadtraum ausstrahlt und auf Geschichte und Gegenwart des Ortes verweist.

Die Wettbewerbsentwürfe sind unter dem Link https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/kunstwettbewerb-grundschule-am-weissen-see-berlin-181030 öffentlich ausgestellt.

Für die Realisierung der Kunst stehen bis zu 76.000 Euro zur Verfügung.

[VIDEO] Realisierung: ANKE BECKER // Jeannes Alphabet

Über Anke Becker erreicht uns dieser Film der die realisierte Arbeit “Jeannes Alphabet” auf wunderbare Art und Weise zeigt.

Vimeo

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Vimeo.
Mehr erfahren

Video laden

Mehr Informationen zum Kunstwettbewerb der in dieser Arbeit seinen Abschluss gefunden hat finden Sie hier >>

Weiterlesen

Ausstellung der Wettbewerbsentwürfe “Kunstwettbewerb Künstlerische Kommentierung Ernst-Thälmann-Denkmal”

Künstlerische Kommentierung “Ernst-Thälmann-Denkmal”

Deutschlandweit offener, zweiphasiger Kunstwettbewerb
Ausstellung der Wettbewerbsentwürfe der 1. und 2. Phase

Ort: WABE, Danziger Straße 101 in 10405 Berlin
Dauer: 20. Juli bis 1. August 2021, täglich von 13:00 – 19:00 Uhr

Zur Ausstellungseröffnung am Dienstag, 20. Juli 2021 von 14:00 –16:00 laden wir Sie herzlich ein. Bei der Ausstellungseröffnung müssen alle anwesenden Besucher:innen (ab einer Personenzahl von 20) negativ im Sinne des §6 VO getestet bzw. nach §8 VO geimpft oder genesen sein.

Es gelten die aktuellen Infektionsschutzauflagen. Derzeitige Voraussetzung für den Besuch der Ausstellung ist das Tragen einer FFP2 Maske. Eine Terminbuchung ist NICHT nötig.

Vier Skulpturen im Rathaushof Pankow neu aufgestellt

Um 1998 wurden vier Kunstwerke von Berliner Künstler:innen im Rathaushof Pankow aufgestellt und dem Bezirksamt als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt. Es handelt sich dabei um

Im Zuge der Neugestaltung der Außenanlagen des Rathaushofs Pankow wurden die Skulpturen neu in die Planung integriert.

Hof des Rathauses Pankow
Neuer Innenhof des Rathauses Pankow, Breite Str. 24a-26, 13187 Berlin

Der zuständigen Landschaftsarchitektin Susanne Pretsch, der Baufirma Kara GmbH Garten- und Landschaftsbau und dem Künstler Christoph Mertens ist es zu verdanken, dass die Arbeiten zum Teil restauriert, neu platziert und verkehrssicher installiert werden konnten.

Nun sind die vier Skulpturen neu sicht- und erlebbar, akzentuieren als Ensemble und künstlerische Bereicherung das neugestaltete Areal und tragen auf ihre Art zu dessen verbesserter Aufenthaltsqualität bei.

Durch die Galerie Pankow / Kunst im öffentlichen Raum konnten die Skulpturen mit einer Beschilderung versehen werden, welche über die Werke und deren Urheber:innen hinweisen sowie über einen QR-Code einen Link zum Verzeichnis der Kunstwerke im öffentlichen Raum Pankow herstellen.

Am 11. Juni 2021 wurde der Rathaushof an die Serviceeinheit Facility Mananagent und den Bezirksbürgermeister von Pankow, Sören Benn, übergeben.