Direktauftrag Kunst am Bau | Sanierung der Hasengrund Schule
Der auf der Sitzung der Auswahlkommission am 17.03.2022 zur Realisierung empfohlene Entwurf von Petra Kessler-Undi für das Kunst am Bau-Auswahlverfahren für die HasenGrund-Schule konnte nicht umgesetzt werden, da die betreffende Künstlerin als Auftragnehmerin zurückgetreten ist. Die beiden weiteren Entwürfe des Verfahrens waren aus technischen Gründen nicht realisierbar. Ein zweites Verfahren war aufgrund des aktuellen Baufortschritts und der bereits ausgegebenen Verfahrenskosten nicht möglich.
Von der Kommission für Kunst im öffentlichen Raum Pankow wurde ein Direktauftrag vorgeschlagen. Drei ausgewählte Künstler:innen (Anja Billing, Volker Henze, Klaus Killisch) wurden auf der Sitzung der Kommission für Kunst im öffentlichen Raum Pankow am 19.09.2023 vorgestellt.
Im Anschluss erfolgte eine Abstimmung für einen Direktauftrag an den/die betreffende/n Künstler/in durch die Mitglieder der Kommission für Kunst im öffentlichen Raum Pankow (jedes Mitglied hat eine Stimme) mit folgendem Ergebnis:
Die Kommission für Kunst im öffentlichen Raum Pankow hat nach Abstimmung dem Fachbereich Hochbau empfohlen, an den Künstler Volker Henze einen Direktauftrag zur Gestaltung des Bearbeitungsbereiches zu vergeben.
Das Kunstwerk wurde 2024/2025 umgesetzt.

Auswahlverfahren Kunst am Bau | Sanierung der Hasengrund Schule
Auswahlverfahren mit 3 eingeladenen Künstler*innen
Charlottenstraße 19 – 22, 13156 Berlin
Teilnehmende Künstler*innen:
Heike Hamann, Sidsel Laadegard, Petra Maria Kessler Undi
Zur Ausführung empfohlen:
Entwurf von Petra Maria Kessler Undi
Realisierung: 2022

Im Zusammenhang mit der Sanierung der Hasengrund Schule in der Charlottenstraße 19 – 22 in 13156 Berlin wurde vom Bezirksamt Pankow ein Auswahlverfahren für Kunst am Bau durchgeführt. Als Bearbeitungsbereich für die Künstler*innen wurde der zur Charlottenstraße weisende, linksseitig am Baukörper gelegene Haupteingangsbereich ausgewiesen. Er schließt das Tor und die Fassade giebelseitig ein. Diese wichtige Eingangssituation ist der erste Blickfang für Nutzer*innen und Gäste beim Betreten von Schulhof und -gebäude. Die Akzentuierung des Eingangsbereichs bietet die Möglichkeit für eine markante, stadträumliche Kennzeichnung der Schule.
Ziel war es, eigenständige Entwürfe für eine künstlerische Gestaltung im ausgewiesenen Bearbeitungsbereich zu entwickeln, welche für Nutzer*innen und Öffentlichkeit gleichermaßen (ein) sichtbare/s Zeichen entwickelt, um den Standort mit Hinweis auf Zweck und Nutzung des Gebäudes wirksam und nachhaltig zu markieren. Die künstlerische Gestaltung soll die Nutzer*innen und Gäste der Schule willkommen heißen und ein Identifikationsmoment herstellen. Das Thema der Kunst am Bau-Maßnahme ist „Hereinspaziert!“.
Die Grundschule (Klassen 1 – 6) arbeitet im Ganztagsbetrieb und hat eine vielfältige Ausrichtung (Musik, Kunst, Sport, Sprache, Naturwissenschaften). Ein Fokus liegt dabei auf Demokratieerziehung, wobei unter anderem die Beteiligung an der Gestaltung der Schule durch die Schüler*innen ein wichtiges Anliegen darstellt. Eine Einbeziehung der Schüler*innen in die Lösung der Aufgabenstellung war ebenso möglich wie partizipative Ansätze.
Das Verfahren wurde als anonymes Auswahlverfahren mit drei eingeladenen Künstler*innen durchgeführt. Die Auswahlkommission hat am 17. März 2022 unter dem Vorsitz von Barbara Trautmann (Künstlerin, Berlin) den Entwurf „Hereinspaziert – Wir vom Hasengrund“ von Petra Maria Kessler Undi zur Realisierung empfohlen.
Der Entwurf sieht eine Fassadengestaltung mit großformatigen figürlichen Darstellungen in Stancil-Technik vor. Die Arbeit mit dem Titel „Hereinspaziert – Wir vom Hasengrund“ setzt das Thema des Kunst am Bau Verfahrens „Hereinspaziert“ auf vielfältige Weise um. Er überzeugt dadurch, dass er die gesamte Giebelfassade bespielt und sich in die Architektur einfügt. Die farbigen Schatten der Darstellungen von Kindern im Grundschulalter und Hasen wirken räumlich und erzeugen Dynamik.
Die figürlichen Darstellungen sind von vielen Perspektiven lesbar und befinden sich im Sockelbereich auf Augenhöhe mit den Nutzer*innen. Dadurch wird die Schüler*innenschaft zum Eingang der Schule und durch den Eingangsbereich hindurch geleitet.
Die Realisierung der Kunst ist bis Ende 2022 geplant, hierfür stehen bis zu 19.500,00 € zur Verfügung.
Eingereichte Entwürfe


