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Auswahlverfahren Ersatzbau MAXIM Kinder- und Jugendkulturzentrum

Auswahlverfahren MAXIM Kinder- und Jugendkulturzentrum
Charlottenburger Straße 117, 13086 Berlin-Weißensee

Auswahlverfahren mit 5 eingeladenen Teilnehmer:innen | Kunst am Bau

Teilnehmende Künstler:innen: Bettina Albrecht, Valeria Fahrenkrog, Heiner Radau, Elisabeth Rosenthal, Maik Schierloh


Entwurf „Unsere Welt-Stadt“ von Heiner Radau, 1. Rang und Realisierungsempfehlung, Auswahlverfahren Kunst am Bau MAXIM Kinder- und Jugendkulturzentrum, Auslober: Bezirksamt Pankow von Berlin, 2026

Zur Realisierung empfohlen: Entwurf „Unsere Welt-Stadt“ von Heiner Radau
Realisierung:
2026

In ihrer Sitzung am 22. Januar 2026 hat die Auswahlkommission unter Vorsitz der Künstlerin Stefka Ammon aus fünf eingereichten künstlerischen Entwürfen die Arbeit mit dem Titel „Unsere Welt-Stadt“ von Heiner Radau zur Realisierung empfohlen. Der Entwurf schlägt eine dauerhafte, als Prozess konzipierte, interaktive Wandzeichnung für die Hauptwand des Foyers vor. Die Grundlage bzw. den Rahmen bildet eine dichte schwarz‑weiße Stadtlandschaft mit wiedererkennbaren Motiven aus Metropolen weltweit. Den Kindern und Jugendlichen werden niedrigschwellig Materialien zur Verfügung gestellt, um die „Grundzeichnung“ zu kolorieren und durch eigene Text- und Bildbeiträge zu kommentieren bzw. zu ergänzen. Der prozesshafte Charakter der Arbeit wird von der Auswahlkommission positiv bewertet. Die Idee ist ortsbezogen und schließt die Kinder und Jugendlichen gut ein. Die kulturellen Elemente weltweit fördern pädagogische Gespräche. Die handwerkliche Qualität des Entwurfes regt zu eigener Beschäftigung mit analogen künstlerischen Betätigungen an, die von mehreren Personen gleichzeitig ausgeführt werden können. 


Entwurf „unGEFORMT – Geschichte greifen, Zukunft formen: Eine raumgreifende Erzählung aus Partizipation und Architektur“ von Bettina Albrecht, 2. Rang, Auswahlverfahren Kunst am Bau MAXIM Kinder- und Jugendkulturzentrum, Auslober: Bezirksamt Pankow von Berlin, 2026

Der Entwurf „unGEFORMT – Geschichte greifen, Zukunft formen: Eine raumgreifende Erzählung aus Partizipation und Architektur“ von Bettina Albrecht wurde mit dem 2. Rang gewürdigt. Die Arbeit verbindet zwei sich ergänzende formale Herangehensweisen. Zum einen wird eine klare künstlerische Setzung in Form eines Metallreliefs – der Grundriss des alten Jugendclubs und der Kontur des Neubaus – aus Aluminiumprofil auf der rohen Betonwand vorgeschlagen. Das technische, metallisch glänzende Objekt bildet einen spannungsvollen Kontrast zur Betonfläche, drängt sich aber nicht in den Vordergrund. Als zweites Element kommen kleinere organische Objekte aus farbig glasiertem Ton hinzu, die frei auf den Wandflächen im gesamten Foyer platziert werden. Diese Objekte sind Ergebnis des partizipativen Prozesses. Die von den Jugendlichen abgeformten Fundstücke setzen kontrastreiche Akzente im Raum.

Weitere Entwürfe wurden von den Künstler:innen Valeria Fahrenkrog, Elisabeth Rosenthal und Maik Schierloh eingereicht.

Das Auswahlverfahren wurde am 20.08.2025 von der Abteilung Finanzen, Personal, Weiterbildung und Kultur, Wirtschaftsförderung des Bezirksamtes Pankow von Berlin, vertreten durch die Galerie Pankow / Kunst im öffentlichen Raum in Kooperation mit der Abteilung Schule, Sport und Facility Management ausgelobt. Gegenstand des Verfahrens Kunst am Bau ist der Ersatzbau für das MAXIM Kinder- und Jugendkulturzentrum. Ziel dieses Auswahlverfahrens ist es, eigenständige Entwürfe für eine künstlerische Gestaltung im Eingangsbereich des Neubaus zu entwickeln, welcher diesen wirksam akzentuiert, eine offene Eingangssituation herstellt und nach außen wirkt. So soll den Kindern und Jugendlichen beim Betreten des Hauses das Gefühl gegeben werden, an einem Ort willkommen zu sein, der für sie existiert und den sie mitbeleben können.

Unter dem Thema „Immer offen für euch“ soll die Kunst die vielfältigen Nutzer:innen ansprechen, begeistern, sie ins Gebäudeinnere „hineinziehen“. Die Kunst soll Vielfalt abbilden, Beziehungen zwischen Innen und Außen herstellen sowie Offenheit und ein „freundliches, respektvolles Miteinander“ – so das Credo der Einrichtung – vermitteln. Eine Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen, welche die Einrichtung regelmäßig besuchen, in die Lösung der Aufgabenstellung ist erwünscht.

Die Realisierung der Kunst erfolgt 2026, hierfür stehen bis zu 22.000 Euro zur Verfügung.

Kunstwettbewerb Gustave-Eiffel-Schule


Hanns-Eisler-Str. 78-80, 10409 Berlin-Pankow

Nichtoffener Kunstwettbewerb mit 15 eingeladenen Teilnehmer:innen | Kunst am Bau

Teilnehmende Künstler:innen: Sebastian Acker, Clare Burnett, Marta Dyachenko, Sabine Herrmann, Stephan Hüsch, Gisela Kleinlein, Friederike Klotz, Käthe Kruse, Katharina Lüdicke, Florian Neufeldt, Lars Niebuhr, Karla Sachse, Christine Schulz und Ulrika Segerberg

Zur Realisierung empfohlen: Entwurf „Out of Thin Air“ von Sebastian Acker
Realisierung:
2026–2028

Entwurf „Out of Thin Air“ von Sebastian Acker, 2. Rang und Realisierungsempfehlung, Kunstwettbewerb Gustave-Eiffel-Schule, Auslober: Bezirksamt Pankow von Berlin, 2025

Mit der Sitzung des Preisgerichts am 23. Oktober 2025 wurde der nichtoffene, einphasige Kunstwettbewerb für die Sanierung und Erweiterung der Gustave-Eiffel-Schule in Berlin-Pankow entschieden. Unter dem Vorsitz der Künstlerin Dörte Meyer empfahl das Gremium einstimmig den Entwurf „Out of Thin Air“ von Sebastian Acker zur Realisierung. Als Nachrückerin wurde der auf Rang 1 gesetzte Entwurf „Transformative Landschaft“ von Marta Dyachenko benannt. Insgesamt waren 14 künstlerische Beiträge eingereicht worden.

Der Entwurf „Out of Thin Air“ von Sebastian Acker vereint Vergangenheit und Gegenwart in abstrahierter Form. Aus Recyclingmaterial – teils aus der Schule selbst – entsteht ein neues Gesamtbild. An der Westseite des verbindenden Neubaus werden Reliefkacheln angebracht, deren Riffelmuster Windbewegungen nachempfunden sind. Farblich greifen sie die Töne der Fassade auf und ergänzen sie um Blau. Drei kugelförmige Objekte im Außenbereich erweitern das Thema und setzen einen Bezug zum Sport. Das Preisgericht würdigte besonders die Transformation von Windbewegungen in dreidimensionale Formen und den Verweis auf das historische „Mühlenviertel“. Positiv bewertet wurde auch die Einbindung der Schülerinnen und Schüler, die eigene Steine in die Gestaltung einbringen können. Die Reliefs schaffen ein ruhiges, haptisches Erlebnis und bilden einen reizvollen Kontrast zum lebhaften Schulalltag.

„Transformative Landschaft“ von Marta Dyachenko
Entwurf „Transformative Landschaft“ von Marta Dyachenko, 1. Rang, Kunstwettbewerb Gustave-Eiffel-Schule, Auslober: Bezirksamt Pankow von Berlin, 2025

Der Entwurf „Transformative Landschaft“ von Marta Dyachenko reflektiert den Wandel von Ort und Zeit. Aus Recyclingbeton entstehen skulpturale Gebilde nach aquarellierten Vorlagen, die Farben und Formen bestimmen. Eine dynamische Wellenform im Außenraum scheint Fundstücke und Materialstrukturen zu umfließen. Die Arbeit überzeugte das Preisgericht durch Vielschichtigkeit, handwerkliche Qualität und poetische Zurückhaltung. Besonders hervorgehoben wurden die sensiblen Materialübergänge von rau zu glatt und die organischen Formen, die spannungsreich mit der klaren Schularchitektur korrespondieren.

„Mahlzahn“ von Florian Neufeldt
Entwurf „Mahlzahn“ von Florian Neufeldt, 3. Rang, Kunstwettbewerb Gustave-Eiffel-Schule, Auslober: Bezirksamt Pankow von Berlin, 2025

Der drittplatzierte Entwurf „Mahlzahn“ von Florian Neufeldt schlägt eine Brücke zum historischen Mühlenviertel und thematisiert Ernährung als universelles Motiv. Granitkreise mit „Bissspuren“, bronzene Brezeln und Teigrollen im Neubau kontrastieren im Außenbereich mit massiven Mühlsteinen, die auch als Sitzobjekte dienen. Das Preisgericht lobte den Materialumgang und die hohe gestalterische Qualität.

Weitere Wettbewerbsbeiträge kamen von den Berliner Künstlerinnen und Künstlern Clare Burnett, Sabine Herrmann, Stephan Hüsch, Gisela Kleinlein, Friederike Klotz, Käthe Kruse, Katharina Lüdicke, Lars Niebuhr, Karla Sachse, Christine Schulz und Ulrika Segerberg.

Der Wettbewerb wurde im Juni 2025 von der Abteilung Finanzen, Personal, Weiterbildung und Kultur, Wirtschaftsförderung – Amt für Weiterbildung und Kultur, vertreten durch die Galerie Pankow / Kunst im öffentlichen Raum, ausgelobt. Anlass war die Sanierung und Erweiterung der Gustave-Eiffel-Schule in der Hanns-Eisler-Straße 78–80 im Prenzlauer Berg. Die Integrierte Sekundarschule (ISS) besteht aus zwei zu sanierenden Gebäuden aus den 1970er Jahren, die durch einen Neubau („Verbinder“) zukünftig gemeinsam erschlossen werden und einer bereits im Bau befindlichen neuen Fünffeldsporthalle.

Aufgabe des Wettbewerbs war die Entwicklung einer künstlerischen Arbeit, die Innen- und Außenraum miteinander verbindet und der Schulgemeinschaft ein sichtbares Identifikationsmoment bietet. Die Kunst am Bau soll insbesondere im sogenannten „Verbinder“ sowie vor dem Eingangsbereich der neuen Sporthalle eine Brücke schlagen zwischen Alt- und Neubau und zwischen Schule, Sport und Freizeit und die Nutzungen des Gebäudeensembles wirkungsvoll markieren.

Die Wettbewerbsentwürfe werden ab 01.12.2025 auf der Plattform www.wettbewerbe-aktuell.de öffentlich ausgestellt: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/kunst-am-bau-verfahren-gustave-eiffel-schule-berlin-395673.

Die Realisierung der Kunst erfolgt 2026–2028, hierfür stehen bis zu 311.000 € brutto zur Verfügung.

Auswahlverfahren Kunst am Bau | Sanierung der Hasengrund Schule

Auswahlverfahren Kunst am Bau | Sanierung der Hasengrund Schule

Auswahlverfahren mit 3 eingeladenen Künstler*innen
Charlottenstraße 19 – 22, 13156 Berlin

Teilnehmende Künstler*innen:
Heike Hamann, Sidsel Laadegard, Petra Maria Kessler Undi
Zur Ausführung empfohlen:
Entwurf von Petra Maria Kessler Undi
Realisierung: 2022

Entwurf von Petra Maria Kessler Undi
Entwurf „Hereinspaziert – Wir vom Hasengrund“ von Petra Maria Kessler Undi

Im Zusammenhang mit der Sanierung der Hasengrund Schule in der Charlottenstraße 19 – 22 in 13156 Berlin wurde vom Bezirksamt Pankow ein Auswahlverfahren für Kunst am Bau durchgeführt. Als Bearbeitungsbereich für die Künstler*innen wurde der zur Charlottenstraße weisende, linksseitig am Baukörper gelegene Haupteingangsbereich ausgewiesen. Er schließt das Tor und die Fassade giebelseitig ein. Diese wichtige Eingangssituation ist der erste Blickfang für Nutzer*innen und Gäste beim Betreten von Schulhof und -gebäude. Die Akzentuierung des Eingangsbereichs bietet die Möglichkeit für eine markante, stadträumliche Kennzeichnung der Schule.

Ziel war es, eigenständige Entwürfe für eine künstlerische Gestaltung im ausgewiesenen Bearbeitungsbereich zu entwickeln, welche für Nutzer*innen und Öffentlichkeit gleichermaßen (ein) sichtbare/s Zeichen entwickelt, um den Standort mit Hinweis auf Zweck und Nutzung des Gebäudes wirksam und nachhaltig zu markieren. Die künstlerische Gestaltung soll die Nutzer*innen und Gäste der Schule willkommen heißen und ein Identifikationsmoment herstellen. Das Thema der Kunst am Bau-Maßnahme ist „Hereinspaziert!“.

Die Grundschule (Klassen 1 – 6) arbeitet im Ganztagsbetrieb und hat eine vielfältige Ausrichtung (Musik, Kunst, Sport, Sprache, Naturwissenschaften). Ein Fokus liegt dabei auf Demokratieerziehung, wobei unter anderem die Beteiligung an der Gestaltung der Schule durch die Schüler*innen ein wichtiges Anliegen darstellt. Eine Einbeziehung der Schüler*innen in die Lösung der Aufgabenstellung war ebenso möglich wie partizipative Ansätze.

Das Verfahren wurde als anonymes Auswahlverfahren mit drei eingeladenen Künstler*innen durchgeführt. Die Auswahlkommission hat am 17. März 2022 unter dem Vorsitz von Barbara Trautmann (Künstlerin, Berlin) den Entwurf „Hereinspaziert – Wir vom Hasengrund“ von Petra Maria Kessler Undi zur Realisierung empfohlen.

Der Entwurf sieht eine Fassadengestaltung mit großformatigen figürlichen Darstellungen in Stancil-Technik vor. Die Arbeit mit dem Titel „Hereinspaziert – Wir vom Hasengrund“ setzt das Thema des Kunst am Bau Verfahrens „Hereinspaziert“ auf vielfältige Weise um. Er überzeugt dadurch, dass er die gesamte Giebelfassade bespielt und sich in die Architektur einfügt. Die farbigen Schatten der Darstellungen von Kindern im Grundschulalter und Hasen wirken räumlich und erzeugen Dynamik.

Die figürlichen Darstellungen sind von vielen Perspektiven lesbar und befinden sich im Sockelbereich auf Augenhöhe mit den Nutzer*innen. Dadurch wird die Schüler*innenschaft zum Eingang der Schule und durch den Eingangsbereich hindurch geleitet.

Die Realisierung der Kunst ist bis Ende 2022 geplant, hierfür stehen bis zu 19.500,00 € zur Verfügung.

Eingereichte Entwürfe

Gespräch »Vom Denkmal zum Denkort«

Gespräch »Vom Denkmal zum Denkort«

Künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum am Beispiel von Betina Kuntzschs Arbeit »VOM SOCKEL DENKEN«

Abbildung: Ernst-Thälmann-Denkmal mit künstlerischer Kommentierung durch Betina Kuntzsch © Galerie Pankow

Dienstag, den 23. November 2021, 19:00 Uhr

Es gilt für die Eröffnung und die Veranstaltungen die 2G-Regel. Weitere Informationen hierzu siehe unten.

Im Juni 2019 lobte das Bezirksamt Pankow einen deutschlandweit offenen, zweiphasigen Kunstwettbewerb aus, an dem sich 110 Künstler:innen beteiligten. Thema des Wettbewerbs war die kritische Auseinandersetzung mit Geschichte und Gegenwart des Ernst-Thälmann-Denkmals. Die künstlerische Kommentierung soll dazu dienen, Fragen aufzuwerfen, zu irritieren und zur Diskussion anzuregen. Gewünscht waren innovative künstlerische Konzepte, die zu einer Belebung des Ortes beitragen sowie das Denkmal und den Platzraum innerhalb des städtischen Kontextes erlebbar machen. Das Preisgericht hat den Entwurf »VOM SOCKEL DENKEN« der Künstlerin Betina Kuntzsch zur Realisierung empfohlen.

Am Donnerstag, dem 18. November 2021, wurde das Projekt auf dem Denkmalplatz der Öffentlichkeit übergeben. In diesem Zusammenhang lädt die Galerie Pankow zu einer Gesprächsrunde ein, bei der sich Stefanie Endlich (Autorin und Kuratorin), Betina Kuntzsch (Künstlerin) und Karla Sachse (Künstlerin) über die Möglichkeiten künstlerischer Kommentierung von Denkmälern, komplexen Erzählens historischer und aktueller Zusammenhänge sowie über die Genese und Hintergründe des Beitrags „VOM SOCKEL DENKEN“ im Zusammenhang mit dem Kunstwettbewerb „Künstlerische Kommentierung des Ernst-Thälmann-Denkmals“ austauschen. Moderation: Annette Tietz (Leiterin der Galerie Pankow, Kunst im öffentlichen Raum)


Für die Umsetzung der künstlerischen Kommentierung standen 180.000 Euro zur Verfügung. Das Vorhaben wird durch die Bundesrepublik Deutschland, das Land Berlin im Rahmen des Programms „Stadtumbau“ gefördert.

Bitte beachten Sie die 2G-Regel (Stand 9.11.2021).

Die 2G-Regel (Geimpften und Genesenen) sieht vor: Die vorzulegenden Impf- und Genesenennachweise müssen digital verifizierbar sein – etwa über die Corona Warn App des Bundes oder die CovPass-App des Robert Koch-Instituts oder als ausgedruckter QR-Code. Das Vorliegen der Impf- oder Genesenennachweise der Gäste und Kunden muss mit der Anwesenheitsdokumentation erfasst werden.

Die Maskenpflicht und die Pflicht zur Einhaltung des Mindestabstandes entfallen. Kinder unter 12 Jahren dürfen an 2G-Veranstaltungen teilnehmen und 2G-Einrichtungen betreten und nutzen, wenn sie negativ getestet sind. Selbiges gilt für Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus impfen lassen können und dies mittels Attest oder Mutterpass nachweisen können. Diese Personen müssen allerdings einen negativen PCR-Test vorlegen.

Übergabe „Künstlerische Kommentierung des Ernst-Thälmann-Denkmals“

Donnerstag, den 18. November 2021, 14:00 Uhr

Bitte beachten Sie für die Veranstaltung im Außenraum die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske und die Einhaltung des Mindestabstandes.

Kunstwettbewerb „Künstlerische Kommentierung des Ernst-Thälmann-Denkmals“
Übergabe an die Öffentlichkeit

Betina Kuntzsch „VOM SOCKEL DENKEN“

Betina Kuntzsch, Filmstill
Abbildung: Betina Kuntzsch, Filmstill aus „Kopf Faust Fahne – Perspektiven auf das Thälmanndenkmal“, 10 Kurzfilme, 2021, Gesamtlänge 49 min, © Betina Kuntzsch

Das Bezirksamt Pankow hat 2019 einen deutschlandweit offenen, zweiphasigen Kunstwettbewerb zur künstlerischen Kommentierung des Ernst-Thälmann-Denkmals in Prenzlauer Berg ausgelobt. Thema des Wettbewerbs war die kritische Auseinandersetzung mit Geschichte und Gegenwart des Ernst-Thälmann-Denkmals. Am Wettbewerbsverfahren haben sich 110 Künstler:innen beteiligt. Das Preisgericht hat 2020 den Entwurf „VOM SOCKEL DENKEN“ der Künstlerin Betina Kuntzsch mit einem 2. Preis ausgezeichnet und zur Realisierung empfohlen.

Auf dem Denkmalplatz hat die Künstlerin fünf vielfach nutzbare, farbige Betonelemente, die den Denkmalssockel maßstabgerecht verkleinern platziert. Über die Beschriftung der Sockel mit assoziativen Titeln werden inhaltliche Bezüge zum Denkmal hergestellt und so ein Interesse geweckt, sich mit dem Ort intensiver auseinanderzusetzen. Bestandteil der Arbeit sind zehn Kurzfilme, in denen die Künstlerin Archivmaterial mit eigenen Fotos, Filmaufnahmen und animierten Zeichnungen kombiniert. Die Filme eröffnen Assoziationsräume, die den verschiedenen historischen Betrachtungsweisen Referenz erweisen und zugleich einen Gegenwartsbezug herstellen. Sie werden der Öffentlichkeit über QR-Codes vor Ort und über eine Webpräsenz (www.vomsockeldenken.de) zugänglich gemacht.


Die Realisierung des Beitrags „VOM SOCKEL DENKEN“ ist abgeschlossen und wird am

Donnerstag, 18. November 2021, um 14 Uhr auf dem Denkmalplatz, Greifswalder Straße 52, 10405 Berlin, an die Öffentlichkeit übergeben.

Es sprechen Wenke Christoph (Staatssekretärin für Wohnen, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen) und Dominique Krössin (Bezirksamt Pankow, Stadträtin für Schule, Sport, Weiterbildung und Kultur). Musikalischer Prolog: Janni Struzyk (Tuba), Ulrike Arzet (Trompete) und Rob Gutowski (Posaune).

Um 15:30 Uhr werden in der WABE, Danziger Straße 101, 10405 Berlin die zehn Kurzfilme „Kopf Faust Fahne – Perspektiven auf das Thälmanndenkmal“ präsentiert. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Gespräch mit der Künstlerin und ihrem Team.

Begleitveranstaltung;

„VOM DENKMAL ZUM DENKORT. Künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum am Beispiel von Betina Kuntzschs Arbeit ‚VOM SOCKEL DENKEN‘“ – Gespräch am Dienstag, 23.11.2021 um 19 Uhr in der Galerie Pankow (Breite Straße 8, 13187 Berlin), mit Stefanie Endlich (Autorin und Kuratorin), Betina Kuntzsch (Künstlerin) und Karla Sachse (Künstlerin), Moderation: Annette Tietz (Leiterin der Galerie Pankow, Kunst im öffentlichen Raum).

Es gelten die Hygienevorschriften für Kulturveranstaltungen.
Für den Aufenthalt im Innenraum gilt für beide Veranstaltungen die 2G-Regel.


Alle Wettbewerbsbeiträge beider Phasen mit den Modellen sowie Film- und Hörstücken sind aktuell online präsent auf:

https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/ausstellung-ernst-thalmann-denkmal-150541
https://www.berlin.de/kunst-und-kultur-pankow/kunst-im-oeffentl-raum/wettbewerbe/artikel.823853.php

www.vomsockeldenken.de

Für die Umsetzung der künstlerischen Kommentierung standen 180.000 Euro zur Verfügung.
Das Vorhaben wird durch die Bundesrepublik Deutschland, das Land Berlin im Rahmen des Programms „Stadtumbau“ gefördert.

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Ausstellung der Wettbewerbsentwürfe „Kunstwettbewerb Künstlerische Kommentierung Ernst-Thälmann-Denkmal“

Künstlerische Kommentierung „Ernst-Thälmann-Denkmal“

Deutschlandweit offener, zweiphasiger Kunstwettbewerb
Ausstellung der Wettbewerbsentwürfe der 1. und 2. Phase

Ort: WABE, Danziger Straße 101 in 10405 Berlin
Dauer: 20. Juli bis 1. August 2021, täglich von 13:00 – 19:00 Uhr

Zur Ausstellungseröffnung am Dienstag, 20. Juli 2021 von 14:00 –16:00 laden wir Sie herzlich ein. Bei der Ausstellungseröffnung müssen alle anwesenden Besucher:innen (ab einer Personenzahl von 20) negativ im Sinne des §6 VO getestet bzw. nach §8 VO geimpft oder genesen sein.

Es gelten die aktuellen Infektionsschutzauflagen. Derzeitige Voraussetzung für den Besuch der Ausstellung ist das Tragen einer FFP2 Maske. Eine Terminbuchung ist NICHT nötig.

Vom Denkmal zum Denkort – öffentliches Kolloquium

Vom Denkmal zum Denkort – öffentliches Kolloquium zur Vorbereitung einer künstlerischen Kommentierung des Ernst-Thälmann-Denkmals

öffentliches Kolloquium Thälmann-Denkmal

Veranstaltungsort:
WABE
Danziger Straße 101
10405 Berlin

Kolloquium am 27.11.2018 von 12:00 bis 19:00 Uhr

Das Ernst-Thälmann-Denkmal an der Greifswalder Straße im Prenzlauer Berg wurde 1986 im Auftrag der DDR-Regierung errichtet. Es ist das zentrale Monument, das die Siedlung Ernst-Thälmann-Park dominiert und strukturiert. Seit 2014 steht das gesamte Ensemble unter Denkmalschutz.

Angesichts der Veränderungen in der städtischen Baupolitik und den Projekten privater Investoren wird die perspektivische Nutzung des Areals in der Öffentlichkeit seit mehreren Jahren kontrovers diskutiert.

Die Bewohnerschaft und die Nutzer*innen des Ernst-Thälmann-Parks sind dabei, sich zu verändern und zu verjüngen. Die neu hinzugezogenen Anwohner*innen gehören zum großen Teil einer nicht DDR-sozialisierten jüngeren Generation an. Ihnen sind die historische Konnotation des Ernst-Thälmann-Denkmals sowie die Person Ernst Thälmann in weiten Teilen unbekannt. Aus diesem Grund hat auch die Bezirksverordnetenversammlung Pankow eine Kommentierung der Ernst-Thälmann-Plastik gefordert.

In einem vom Bezirk Pankow ausgelobten Wettbewerb sollen im kommenden Jahr Künstler*innen eingeladen werden, Vorschläge zur Kommentierung des Ernst-Thälmann-Denkmals zu entwickeln.

Das Kolloquium – Vom Denkmal zum Denkort – soll eine öffentliche Annäherung und inhaltliche Auseinandersetzung mit der Aufgabenstellung des Kunstwettbewerbs einleiten. Hier sollen Möglichkeiten des Zusammenwirkens zwischen Denkmalpfleger*innen, Historiker*innen, Stadtplaner*innen und Künstler*innen gemeinsam mit Anwohner*innen und der interessierten Fachöffentlichkeit erörtert werden.

> Programm Download [PDF]

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